Waagen und Prüfgeräte für Kläranlagen

Kläranlagen reinigen kommunale und industrielle Abwässer und schützen so Umwelt und Gewässer vor Verunreinigungen. Eine vierte Reinigungsstufe soll Mikroverunreinigungen wie Arzneimittelrückstände entfernen, und nach der novellierten Klärschlammverordnung müssen Betreiber grösserer Anlagen ab 2029 Phosphor zurückgewinnen. Dafür müssen Schwebstoffe, Schlammeigenschaften und Reinigungsleistung im Labor laufend gemessen und dokumentiert werden.

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Eine vierte Reinigungsstufe soll Mikroverunreinigungen wie Arzneimittelrückstände entfernen, und nach der novellierten Klärschlammverordnung müssen Betreiber grösserer Anlagen ab 2029 Phosphor zurückgewinnen. Dafür müssen Schwebstoffe, Schlammeigenschaften und Reinigungsleistung im Labor laufend gemessen und dokumentiert werden.

6Anwendungen

6Modelle

Abwasser und Reinigungsleistung

2 Anwendungen

Abfiltrierbare Schwebstoffe in der Abwasseranalyse wiegen

IoT-Line Kompakt-Laborwaage KERN PCB 6000-1

IoT-Line Kompakt-Laborwaage

KERN PCB 6000-1

Wägebereich [Max]: 6000 g

CHF 220,50

zzgl. MwSt

Zum Produkt KERN PCB 6000-1

In der Abwasseranalyse werden abfiltrierbare Schwebstoffe auf der Präzisionswaage gewogen. Das Gewicht zeigt, wie stark das Wasser belastet ist, und dient als Grundlage für weitere Analysen und Behandlungsschritte.

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Kläranlagen analysieren und behandeln Abwasser aus Regen- und Schmutzwasser, damit sich Belastungen nachvollziehen lassen. Das Wiegen der abfiltrierbaren Schwebstoffe ist dabei ein zentraler Prüfschritt, denn schon geringe Rückstandsmengen müssen bestimmt werden. Die Waage unterstützt damit Umweltanalytik, Prozesskontrolle und Qualitätssicherung in der Abwasserbehandlung.

Retentat nach der Ultrafiltration wiegen

Kompakt-Laborwaage KERN 440-43N

Kompakt-Laborwaage

KERN 440-43N

Wägebereich [Max]: 400 g

CHF 160,84

zzgl. MwSt

Zum Produkt KERN 440-43N

Mit der Ultrafiltration wird geprüft, wie gut das Klärwasser gereinigt ist. Das Gewicht des Retentats zeigt, wie viel Rest von Salzen, Zuckern, Protozoen, Bakterien oder proteingebundenen Stoffen noch im Wasser war.

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Ultrafiltration, kurz UF, ist ein membranbasiertes Trennverfahren der Wasseraufbereitung. Die Membranen bestehen aus Kohlenstoff, Keramik oder Glas und dienen entweder der Aufreinigung des Filtrats oder dem Sammeln des Retentats, also des vom Filter zurückgehaltenen Materials. Wird das Retentat auf der Präzisionswaage gewogen, ergibt sich daraus die Menge der herausgefilterten Stoffe. Daran lässt sich ablesen, ob der Reinigungsprozess wiederholt werden muss.

Klärschlamm und Belebtschlamm

3 Anwendungen

Trockenmasse und Biomasse des Belebtschlamms bestimmen

Feuchtebestimmer KERN DBS 60-3

Feuchtebestimmer

KERN DBS 60-3

Wägebereich [Max]: 60 g

CHF 1.485,00

zzgl. MwSt

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Der Feststoffgehalt des Belebtschlamms wird bestimmt, um die Trocken- und Biomasse im Abwasser zu überwachen. So bleibt die Reinigungsleistung der Anlage stabil.

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Das Belebtschlammverfahren gehört zu den wichtigsten Verfahren der Abwasserreinigung und setzt voraus, dass sich Belebtschlammflocken bilden. Trockenmasse und Biomasse liefern Kennwerte für die Fest-Flüssig-Trennung im Nachklärbecken. Daran lassen sich Betriebszustand, Ablaufqualität und Leistung der Anlage beurteilen, Abweichungen im Prozess werden früh sichtbar.

Belebtschlamm unter dem Mikroskop auf Krankheitserreger prüfen

Phasenkontrastmikroskop KERN OBN 159

Phasenkontrastmikroskop

KERN OBN 159

CHF 2.646,00

zzgl. MwSt

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Belebtschlamm wird mit dem Phasenkontrastmikroskop auf E.-coli-Bakterien, Salmonellen und weitere Krankheitserreger untersucht. Das senkt Gesundheits- und Umweltrisiken bei der Bewertung des Klärschlamms.

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Wird Klärschlamm landwirtschaftlich verwertet, müssen die hygienischen Risiken bewertet werden. Unter dem Mikroskop werden Mikroorganismen und wichtige Strukturen sichtbar, das gibt Hinweise auf mögliche Krankheitserreger. Die Analyse dient dem Bodenschutz und der Gesundheitsvorsorge und hilft zu entscheiden, ob der Klärschlamm auf Agrarflächen ausgebracht werden darf.

Getrockneten Klärschlamm als Probe kontrollwiegen

Kompakt-Laborwaage KERN PFB 1200-2

Kompakt-Laborwaage

KERN PFB 1200-2

Wägebereich [Max]: 1200 g

CHF 288,00

zzgl. MwSt

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Nach der Trocknung wird eine definierte Probe des Klärschlamms gewogen. Die Gewichtskontrolle zeigt, ob vorgegebene Normwerte eingehalten werden, und liefert die Basis für die weitere Bewertung.

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Klärschlamm wird bei 105 °C getrocknet und dann als Trockenschlamm analysiert, um seine Eigenschaften nachvollziehbar zu prüfen. Dazu wird eine 100-ml-Probe genau abgewogen. Die Werte lassen sich für Laboranalyse, Prozesskontrolle und Qualitätssicherung dokumentieren, und Abweichungen vom vorgegebenen Index fallen früh auf.

Laborausbildung

1 Anwendung

Lösungen im Kläranlagenlabor für die Ausbildung ansetzen

Präzisionswaage KERN PNS 600-3

Präzisionswaage

KERN PNS 600-3

Wägebereich [Max]: 620 g

CHF 747,00

zzgl. MwSt

Zum Produkt KERN PNS 600-3

Im Labor der Kläranlage setzen Lehrlinge Lösungen an und wiegen dazu die Bestandteile auf der Präzisionswaage ab. Die Waage soll einfach zu bedienen sein, damit die Ausbildung praxisnah bleibt.

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Die Waage dient im Kläranlagenlabor vor allem Ausbildungs- und Demonstrationszwecken. Lehrlinge wiegen damit Trockenstände ab, verdünnen Lösungen und kalibrieren pH-Messgeräte mit Kaliumchloridsalz. Das setzt genaues Arbeiten voraus und stützt die Qualitätssicherung. Wegen ihrer universellen Einsetzbarkeit und des grossen Wägebereichs hilft die Waage ausserdem, Sicherheitsstandards einzuhalten.

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